Glaube daran – Lebe danach – Sei bereit dafür zu Opfern

Einen nicht-praktizierenden Muslim islamisch Bestatten?

Sind wir verpflichtet, an einem Totengebet einer Person anwesend zu sein, die sich selbst Muslim nennt (oder an Allah glaubt), jedoch Alkohol trinkt und niemals gebetet oder auch nur einen Tag im leben gefastet hat?

Gepriesen sei Allah.

Erstens:

Das Begleiten einer Beestattung eines Muslim, d.h. ihn zu waschen, einzuhüllen, und das Totengebet für ihn zu verrichten oder ihn zu begraben ist eine gemeinschaftliche Pflicht. Wenn es jemanden unter den Muslimen gibt, die dies tun können, so wird es mustahabb für den einzelnen und nicht verpflichtend.

Es heißt in Zaad al-Mustaqni’: Die Verstorbenen zu waschen, sie einzuhüllen, das Gebet zu verrichten und sie zu beerdigen ist eine gemeinschaftliche Pflicht (fard kifaayah).

Shaykh Ibn ‘Uthaymeen rh sagte in al-Sharh: Es sollte beachtet werden, dass in anbetracht jeder gemeinschaftlichen Verpflichtung, wenn sie von jemanden übernommen wird, der sie ordnungsgemäß ausführt, so ist es den anderen erlassen, gibt es jedoch nur eine Person, die dies verrichten kann, so ist es in diesem Fall eine individuelle Verpflichtung (fard ayn).

Der Autor sagt „sie zu beerdigen ist eine gemeinschaftliche Pflicht“ und das wovon eine Beerdigung abhängt ist ebenfalls eine gemeinschaftliche Pflicht, das wovon das Gebet abhängt, ist ebenfalls eine gemeinschaftliche Pflicht, so ist es eine gemeinschaftliche Pflicht, ihn von seinem Haus zum Gebetsplatz zu tragen, denn was ohne die gemeinschaftliche Pflicht nicht getan werden kann, ist ebenfalls verpflichtend. Ende des Zitates von al-Sharh al-Mumti’, 5/265.

Zweitens:

In Hinblick auf jenen, der nicht betete, wenn er überhaupt nicht gebetet hat, so ist er, gemäß der korrekteren Ansicht von zwei Gelehrtenmeinungen, aufgrund von einer Vielzahl an Beweisen, ein Kaafir, ob er aus Faulheit nicht gebetet hat oder er abstreitet das es eine Pflicht ist.

Basierend auf dem, ist es nicht erlaubt, das Totengebet für jemanden zu verrichten, von dem man weiß, das er nicht betend verstarb, aufgrund der allgemeinen Bedeutung der Verse, in denen Allah sagt:

[9:84] Und bete nie für einen von ihnen, der stirbt, noch stehe an seinem Grabe; (denn) sie glaubten nicht an Allah und an Seinen Gesandten, und sie starben als Frevler.

[9:113] Es kommt dem Propheten und den Gläubigen nicht zu, für die Götzendiener um Verzeihung zu flehen, und wären es selbst ihre nächsten Verwandten, nachdem ihnen deutlich geworden ist, daß jene Bewohner der Dschahim sind.

So sollte der, der verstorben ist ohne gebetet zu haben, nicht gewaschen und eingehüllt werden oder auf ihn das Gebet verrichtet werde, noch sollte er auf einem muslimischen Friedhof begraben werden, denn er ist ein Kaafir, wie oben erwähnt.

Was den ungehorsamen Muslim angeht, so wie jenen der gewöhnlich Alkohol trank, doch oft betete und nicht aufgehört hat zu beten, so sollte das Totengebet für ihn verrichtet werden, doch der IMAM oder GELEHRTE darf davon ablassen das Totengebet für ihn zu verrichten, als Ermahnung, um die Leute abzuschrecken von dem was der Verstorbene tat und jene einzuschüchtern, die wie er sind, jedoch sollten die anderen Leute das Totengebet für ihn verrichten.

Und Allah weiß es am besten.

Quelle: Islam Q&A

Translation: ArRayyana.Wordpress.com

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