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Scheikh al-Islam Ibn Taimiyah (661 – 728 n.H. / 1263 – 1328 n.Ch.)

Scheikh des Islam Aĥmad Ibn ’Abdul-Ĥalim Ibn Taimiyah gehört zu den größten Erneuerern (Mudjadid) im Islam. Er, möge Allah mit ihm gnädig sein, ist im Jahre 661 n.H. (1263 n.Ch.) geboren und im Jahre 728 n.Ch. (1328 n.Ch.) gestorben. Wenn die Spuren eines Erneuerers zu seiner Zeit und zu seiner Epoche geläufig waren, so hat die Spur des Scheikhs des Islam, die zu seiner Zeit begonnen hat, angehalten bis zu unserer Zeit und ist an den Gelehrten und den Strebenden nach Wissen deutlich sichtbar. Die Leute des Wissens schöpfen immer noch aus seinem Wissen bezüglich des Zurückweisens der Feinde des Islams von den Ungläubigen und den Gruppen, die sich selbst den Islam zugeschrieben haben, wie die Rawāfid, die Ĥalwaliyah und der Djahmiyah, aber auch die Gruppen der Neuerer wie die al-Asch’ariyah oder der al-Murdji`ah.

Seine Ausführungen bezüglich den Themen über die islamische Rechtsnormen (al-Fiqh), der Ĥadīth-Wissenschaft, der Qur`ān-Erklärung sind so populär, als das sie explizit erwähnt werden müssten. Seine Bücher und Veröffentlichungen sind dafür Beweis genug. Er, möge Allah mit ihm gnädig sein, hat es nicht nötig, von Leuten wie uns gelobt zu werden. Sein Wissen und sein Verständnis bezüglich der islamischen Rechtsnormen sind allgegenwärtig. Dies kann nur ein Unwissender oder Abgeirrter leugnen.

Viele Gelehrte, die zu seiner Zeit gelebt haben, aber auch die nach ihnen kamen, haben ihm bescheinigt, dass er ein großartiger Gelehrter war. All das zeigt einem Unvoreingenommenen, dass all die Behauptungen, die von den Feinden dieser Religion und den Feinden der Şunnah gegen diesen Gelehrten verbreitet wurden, Lügen sind. In all dem Lob der Gelehrten für Ibn Taimiyah zeigt sich seine hohe Stellung in Wissen, Verständnis bezüglich der islamischen Rechtsnormen und der Stärke seiner Beweise. Das zeigt wiederum den Grund für die enormen Anfeindungen gegen diesen besonderen Mann von seitens der Ungläubigen und Neuerer. Er hat nämlich ihre Fundamente zerstört, sodass ihr Dach auf sie fiel. Wir werden einige dieser Dinge erwähnen, um das richtige Glaubensfundament vom Scheikh des Islam Ibn Taimiyah und seinen enormen Einsatz für die Reinheit der Şunnah und im Kampf gegen die Neuerer und Märchenerzähler zu zeigen.

Dieses Lob und diese Bescheinigungen für diesen Imām kommen nicht nur von seinen Schülern und Freunden, auch seine Widersacher haben ihm bescheinigt, dass er ein wahrer Imām und ein Pionier im Wissen, im Verständnis bezüglich der islamischen Rechtsnormen und in der Stärke der Beweisführung war. Sie haben ihm sogar bescheinigt, dass er mutig, großzügig und ein Kämpfer auf dem Wege Allahs (Mudjahid) war. Hier nun einige Lobaussprechungen und Bescheinigungen von großen Gelehrten:

Imām al-Ĥāfidh adh-Dhahabī, möge Allah mit ihm gnädig sein, hat über ihn gesagt: „Er ist unser Scheikh und der Scheikh des Islam. Er ist ein Unikum seiner Zeit, sei es im Bezug auf Wissen, Verständnis, Mutigkeit, Intelligenz, im Beratschalgen der Ummah, beim Gebieten des Rechten und Verbieten des Verwerflichen oder im Hören von Aĥādīthen, indem er daraus das gefolgert hat, was niemand vor ihm zuvor gefolgert hat.

Er ging voraus im Erläutern der Bedeutung des Qur`āns (Tafşir) und tauchte ein in die Feinheiten seiner Bedeutung. Er leitete daraus Dinge ab, die niemand vor ihm abgeleitet hat. Er ging außerdem voraus im Ĥadīth und im Auswendiglernen von diesem. Nur wenige konnten so viele Aĥādīthe auswendig wie er. Er hatte ein starkes Bedürfnis nach den Fundamenten des Ĥadīths und seiner Nähe, indem er stets viel Zeit dafür investierte, die Beweise in aller Klarheit aufzubringen. Er übertraf die Menschen im Wissen über die islamischen Rechtsnormen, über die Uneinigkeiten der Rechtschulen, über die islamische Rechtsprechungen der Gefährten und die ihrer Schüler, indem er, wenn er eine islamische Rechtsprechung (Fatwa) erließ, er sich nicht an eine bestimmte Rechtschule festhielt. Er berief sich stets auf die Rechtschule, dessen Beweise überwiegt hatte. Er beherrschte die arabische Sprache in ihrer Perfektion, sei es bezüglich ihrer Fundamente oder ihrer Zweige und bezüglich ihrer Begründung und ihrer Uneinigkeit. Er schaute sich die Sichtweisen der anderen an. Er kannte all die Aussagen der Plauderer. Er widerlegte diese, machte sie auf ihre Fehler aufmerksam und warnte vor ihnen. Er unterstützte die Şunnah mit klaren Beweisen und argumentiere für diese mit besten Argumenten. Ihm wurde von seinen Widersachern viel Leid zugefügt. Außerdem hat man versucht, ihn beim verteidigen der reinen Şunnah einzuschüchtern. Doch der erhabene Allah hat den Leuchtturm von Ibn Taimiyah in die Höhe ragen lassen und hat die Herzen der gottesfürchtigen Menschen sich in der Liebe für ihn vereinen lassen und auch im Aussprechen von Bittgebeten für ihn. Allah erniedrigte seine Feinde und leitete durch ihn viele Leute der Langeweile und des Verfalls recht. Allah ließ die Herzen der Könige und Fürsten von ihm abhängig und ihm gegenüber gehorsam sein. Allah erweckte wieder durch ihn das Morgenland und auch den Islam an sich, nachdem er die damaligen Führer dazu gedrängt hatte, zu handeln, da die Gruppe der Tataren und der Tyrannei Verbündete in die Reihen der Muslime eingeschleust hatten.

Er hatte viele Vorzüge gehabt. Er gehört zu den Größen dieser Nation, als das einer wie ich auf seine Biographie aufmerksam machen müsste. Wenn ich schwören sollte, dann würde ich auch schwören und sagen: Ich habe niemanden gesehen, der so war, wie er.“

Qadi Ibn Daqīq al-’Īd sagte: „Als ich Ibn Taimiyah traf, sah ich einen Mann, der die verschiedenen Wissensarten zwischen seinen Augen hatte. Er nahm davon, was er brauchte und ließ, was er wollte. Ich sagte zu ihm: Ich dachte nicht, dass Allah so einen wie dich erschaffen würde.“

Al-Ĥāfidh az-Zamalkani sagte: „Der erhabene Allah hat für Ibn Taimiyah die Wissenschaften leicht gemacht, so wie Er für Dawud, Allahs Frieden auf ihm, das Eisen biegsam gemacht hatte. Wenn er über etwas gefragt wurde und er antwortete, dachte man – weil die Antwort sehr genau war -, dass er sich nur in der betreffenden Wissenschaft auskannte.“

Ibn Taimiyah musste wegen seines Kampfes gegen die Neuerungen (Bid’ah) und den Ungerechtigkeiten ins Gefängnis. Selbst da hörte er aber nicht auf, die Menschen zu lehren, so dass die Leute, die wegen ihrer Verbrechen im Gefängnis waren, als Da’is (d.h. Leute, die zum Islam einladen) herauskamen.

Imām Ibn Taimiyah hat sich für die Verteidigung der Glaubenslehre (al-’Aqīdah) durchgesetzt. Er musste gegen die Neuerungen in der Religion (Bidda‘) kämpfen. Dies tat er durch das strenge Festhalten an den Qur`ān und der Şunnah des Propheten Muĥammad, möge Allah ihn loben und Heil schenken. Deswegen gab es öfter offene Auseinandersetzungen zwischen ihm und den Vertretern dieser Neuerungen. Und deswegen schrieb Ibn Taimiyah auch viele Bücher über die Şunnah und die Neuerung. Und deswegen saß er dafür auch immer wieder im Gefängnis ein.

Er wurde im Jahr 709 n.H. für 8 Monate nach Alexandria verbannt. Als er dann hochverehrt nach Kairo zurückkehrte, kamen zu ihm viele Leute, Richter und Gelehrte und baten ihn um Verzeihung für ihre feindseligen Taten ihm gegenüber. Er sagte: „Ich verzeihe jedem, der mich geschädigt hat.“ Als der Sultan ihn bat, eine islamische Rechtssprechung (Fatwah) zu geben, wonach er berechtigt wäre, manche Gelehrte zu töten, die gegen Ibn Taimiyah waren, und die ihn als Sultan nicht mehr haben wollten und einem anderen den Treueid (arab. Bay’ah) leisten wollten, fing Ibn Taimiyah an, diese Gelehrte zu loben, und sagte zum Sultan: „Wenn du sie tötest, wirst du nie wieder ihresgleichen finden.“ Der Sultan sagte überrascht: „Sie wollten dich aber töten und haben dir auch ständig Schaden zugefügt.“ Ibn Taimiyah sagte: „Wer mir schadet, dem werde ich verzeihen. Und wer Allah und Seinem Propheten Schaden zufügen wollte, den wird der erhabene Allah bestrafen. Ich nehme für mich persönlich keine Rache.“ Er sprach mit dem Sultan so lange, bis auch er den Gelehrten verziehen hat, die gegen ihn revoltierten.

Ibn Makhluf, der Richter der mālikitischen Rechtsschule, sagte: „Wir haben niemals jemand wie Ibn Taimiyah gesehen: Wir versuchten, die Leute gegen ihn aufzuhetzen, doch schafften es nicht. Als er aber schließlich die Macht über uns hatte, verzieh er uns und verteidigte uns sogar.“

Imām Ibn Taimiyah kämpfte auch gegen die Tataren und deren Handlanger, als sie in der islamischen Welt sehr viel Unheil stifteten. Nach 7 Jahren Aufenthalt in Ägypten kam Ibn Taimiyah nach Damaskus zurück. Dort verfasste er zahlreiche Bücher.

Scheikh Berzali sagte: „Imām Ibn Taimiyah starb in der Nacht zum Montag, den 20. Dhu l-Qi’dah des Jahres 728 n.H. (25. September 1328 n.Ch.) im Gefängnis von Damaskus. Viele Leute kamen zum Gefängnis, um von ihm vor der Totenwaschung Abschied zu nehmen. Fast alle Stadtbewohner drängten sich, um hinter seinem Sarg zu laufen und für ihn das Totengebet zu verrichten. Man zählte 15.000 Frauen und 100.000 Männer, abgesehen von denen, die auf den Dächern standen. Jeder, der kommen konnte, kam auch. Und derjenige, der nicht kommen konnte, machte Du’ā` (Bittgebet) für ihn. Scheikh Muĥammad Ibn Tamam verrichtete für ihn das Totengebet im Gefängnis, dann wurde das Gebet noch mal in der Ummajaden-Moschee wiederholt, und ebenso noch mal auf dem Friedhof, wo sein Bruder Zaynu d-Dīn ‘Abdur-Raĥmān das Gebet leitete. Imām Ibn Taimiyah wurde neben seinem Bruder Scharafu d-DĪn ’Abdullah begraben.“

Daraqutni berichtete: „Abu Şahl Ibn Ziyad al-Qatan sagte: „Ich hörte ’Abdullah Ibn Aĥmad Ibn Ĥanbal wie er sagte: „Ich hörte meinen Vater  sagen: „Sagt zu den Leuten, die Neuerungen machen und dazu einladen: Wir unterscheiden uns in der Art unserer Beerdigungen.“ Daraqutni sagte: „Die Beerdingung von Ibn Aĥmad Ibn Ĥanbal war ohne Zweifel sehr groß, denn er war nicht nur beim Volk beliebt, sondern auch bei der (aktuellen) politischen Führung. Scheikh Ibn Taimiyah dagegen starb in Damaskus, wobei Damaskus damals nur ein Zehntel der Bewohner Bagdads hatte, und der Imām starb im Gefängnis, während viele Rechtsgelehrte vor den Leuten Schlechtes – was nicht nur die Muslime, sondern auch die Nichtmuslime von ihm abwenden lässt – über ihn redeten. Trotz allem hatte Ibn Taimiyah so eine große Beerdigung.“

Er kam mit seinem Vater nach Damaskus, als er noch ein kleines Kind war. Dort studierte er jahrelang Ĥadīth bei vielen Gelehrten. Fast alles was er hörte behielt er auch im Kopf. Dann beschäftigte er sich mit anderen Wissenschaften. Er war sehr klug, denn er kannte sich in vielen Bereichen aus, so dass man dachte, wenn er über ein Thema mit jemand sprach, dass er sich nur für diesen Bereich spezialisiert hatte. Er war Imām in den Disziplinen Tafşir (Qur`ān-Erläuterung), Fiqh (islamische Rechtsnormen), Ĥadīth, Überliefererwissenschaft, Uşūl (Grundlagen) und arabische Sprachwissenschaft.

Ibn al-Zamalkani sagte: „Alle Bedingungen für den Idjtihād waren bei Ibn Taimiyah vorhanden.“

Zum Zeitpunkt dieser Aussage war Ibn Taimiyah erst 30 Jahre alt. Sein Bruder, Scheikh Zaynu d-Dīn ‘Abdur-Raĥmān erzählte, dass er mit Imām Ibn Taimiyah den Qur`ān achtzig Mal durchgelesen hat, während dieser in seinem Gefängnis in der Burg war. Er starb bei der 81. Rezitation, als sie die letzten Verse der Sure „al-Qamar“ lasen: „Gewiss, die Gottesfürchtigen werden in Gärten und an Bächen sein, am Sitz der Wahrhaftigkeit, bei einem allmächtigen Herrscher.“ Das war im letzten Drittel der Nacht zum Montag.

Ibn Kathīr sagte: „Ibn Taimiyah war von den großen Gelehrten, die natürlich auch Fehler machten, aber seine Fehler waren im Vergleich zum Richtigen wie ein Wassertropfen im Meer. Der erhabene Allah wird ihm – wenn Er will – seine Fehler verzeihen, denn wie Bukhārī überlieferte: „Wenn der Imām Idjtihād macht und das Richtige trifft, wird er zweifach (von Allah) belohnt. Wenn er aber Idjtihād macht und einen Fehler dabei macht, wird er einfach belohnt.“

Imām Mālik Ibn Anaş sagte: „Von jedem kann man etwas annehmen und auch ablehnen – außer von dem, der in diesem Grab ist (wobei er das Grab des Propheten, möge Allah ihn loben und Heil schenken, meinte).“

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Gnade gegenüber Feinden und Tieren

Konnte dies Krieg sein?

Die Gnade im Islam erstreckt sich auch auf Feinde, egal ob in Kriegszeiten oder im Frieden, denn der Prophet Muhammad salla Allahu alaihi wa sallam pflegte seine Gefährten anzuweisen, die Beziehungen auch zu Verwandten aufrechtzuerhalten, die noch immer ungläubig waren, indem sie mit ihnen sprachen und ihnen Geschenke machten.

Was die Kriegszeiten betrifft, befiehlt Gott den Muslimen, den Feinden den Rückzug zu gewähren, wenn sie darum baten, und verbietet jedem, ihnen zu schaden. Dies finden wir im Qur´an, wo Gott der Bedeutung nach sagt: (mehr …)


Meine Gnade überwiegt Meinen Zorn

Beschreibung: Wie sich die Gnade Gottes zeigt, sowie Beispiele von der Gnade des Propheten salla Allahu alaihi wa sallam und seiner Gefährten.

“Die Bereitwilligkeit zu vergeben und nicht zu bestrafen“ ist eine Definition, die häufig für das Wort Gnade verwendet wird, aber was bedeutet Gnade im Islam?

Mit dem Islam wurde der Gnade eine tiefere Bedeutung gegeben, die einen lebendigen Aspekt im Leben eines jeden Muslim schafft, denn er wird dafür belohnt, wenn er sie zeigt.

Gottes Gnade, die Er allen Seinen Geschöpfen erweist, können wir in allem erkennen, das wir betrachten: in der Sonne, die Licht und Wärme bereithält, und in der Luft und im Wasser, die für jegliches Leben notwendig sind.

Ein ganzes Kapitel im Qur´an wurde nach der göttlichen Eigenschaft Ar-Rahman oder „der Allerbarmer“ benannt. Auch zwei von Gottes Eigenschaften werden von dem Wort für Gnade abgeleitet. Es sind Ar-Rahman und Ar-Rahim, sie bedeuten „der Allerbarmer“ und „der Barmherzige“. Diese beiden Eigenschaften sind es, (mehr …)


Das islamische Testament

Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Es ist nicht richtig, dass ein Muslim, der etwas besitzt, über das er ein Vermächtnis machen will, zwei Nächte verbringt, ohne dass er bei sich ein von ihm schriftlich niedergelegtes Testament bewahrt.” (mehr …)


Munkar und Nakir

Es wurde in sahih Berichten überliefert, dass die zwei Engel, deren Aufgabe es ist, die Verstorbenen zu befragen, schwarz-blau sind. Der eine heißt al-Munkar und der andere al-Nakir.

At-Tirmidhi (1071) berichtete, dass Abu Huraira (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sagte: „Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: ‚Wenn der Verstorbene – oder einer von euch – begraben wird, dann kommen zu ihm zwei schwarz-blaue Engel. Der eine von ihnen wird al-Munkar genannt und der andere (mehr …)


Vorzüge der 10 Tage von Dhul Hidscha

Audio: Die gesegneten Tage von Dhull Hijja (<<<klicken)

Es gibt viel zu gewinnen, so mache das Beste aus diesen unschätzbaren und unersetzlichen 10 Tagen. Beeile dich, gute Werke auszuführen, bevor der Tod vor der Tür steht und man seine eigene Nachlässigkeit und sein Versagen bedauert und man bittet (in die Welt) zurückkehren zu dürfen, jedoch die Bitte nicht erhört wird; beeile dich, bevor der Tod dem Menschen von seinen Hoffnungen trennt und der Mensch mit seinen Taten im Grab eingeschlossen wird. 

   

Vorzüge der 10 Tage vom Monat Dhul Hidscha  

Alles Lob gebührt Allah, Der die Zeit geschaffen hat und einige Zeiten über andere bevorzugt hat; so hat Er spezielle Monate, Tage und Nächte mit Vorzügen ausgestattet, so dass diese besser als andere sind und in ihnen der Lohn (für begangene Taten) vervielfacht wird. (mehr …)


Aus einem Feind wird ein Freund

Beschreibung: Ein erbitterter Feind des Propheten wird durch die Gnade, die ihm als Gefangener entgegengebracht wurde,
zu einem, der ihn zutiefst liebt.

Im sechsten Jahr nach der Hijra (der Auswanderung nach Medina) entschloss sich der Prophet, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm,
den Kreis seiner Mission auszuweiten. Er schickte acht Briefe an Herrscher auf der arabischen Halbinsel und den angrenzenden Gebieten, um sie zum Islam einzuladen. Einer dieser Herrscher war Thumamah ibn Uthal. Thumamah ibn Uthal al-Haniefi war einer der mächtigsten arabischen Herrscher in der vor-islamischen Zeit gewesen. Dies war nicht weiter verwunderlich, war er doch der Anführer der Banu Haniefah und einer der Herrscher von Al-Yamamah, dessen Wort niemand zu bestreiten oder sich seinem Befehl zu widersetzen wagte. (mehr …)