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Maßnahmen die beim Verrichten von Qiyyam al layl helfen

Qijām Al-Lail

بــــسم الله الرحمــن الرحيم
السلام عليكم ورحمة الله وبركاته

Das Wesen seiner frommen Diener lobend, spricht Allah, der Allerhabene:
تَتَجَافَىٰ جُنُوبُهُمْ عَنِ الْمَضَاجِعِ يَدْعُونَ رَبَّهُمْ خَوْفًا وَطَمَعًا وَمِمَّا رَزَقْنَاهُمْ يُنفِقُونَ

Ihre Seiten weichen vor den Schlafstätten zurück; sie rufen ihren Herrn in Furcht und Begehren an und geben von dem, womit Wir sie versorgt haben, aus.[32;16]

Der Prophet صلى الله عليه و سلم sagte:

عليكم بقيام الليل فإنه دأب الصالحين قبلكم وقربة إلى الله تعالى ومنهاة عن الإثم وتكفير
للسيئات

“Ihr sollt Qijām al-Lail (Wachen in der Nacht zum Gottesdienst) machen. Denn es ist die Art der Rechtschaffenen vor euch, eine Annäherung an Allah, den Erhabenen, es hält von Sünde ab und ist eine Sühne für begangene Sünden”.[Albani erklärte den Hadith für gesund (sahih) in „Sahih wa da’if al-dschāmi’as-saghīr“ (4079), der Klassifizierung der Hadithe eines Werks von Sujuti.Dies berichtet auch Tirmidhi (3549) als Teil eines längeren Hadithes, jedoch mit einer Überliefererkette, die Albani als schwach (da’if) deklariert.]

Dschabir (r.) berichtete: Ich hörte den Gesandten Allahs صلى الله عليه و سلم sagen: “In der Nacht gibt es eine bestimmte Stunde, die, wenn der Muslim in ihr aufsteht, um Allah um etwas Gutes vom Diesseits und vom Jenseits zu erbitten, Allah ihm dies gewährt, und eine solche Zeit gibt es jede Nacht”. [Muslim]

Al Hasan Al-Basri رحمه الله sagte: “Wir kennen keinen schwerer auszuführenden Akt der Anbetung als das Durchhalten während der Nacht und unser Geld zuspenden.” Er wurde gefragt: “Warum sind jene, die Qijām Al-Lail verrichten,unter den Menschen mit den schönsten Gesichtern?” Diesem antwortete er: “Weil sie sich vertraulich Allah, dem Barmherzigen, zuwenden und Er sie in Licht von Seinem Licht einhüllt.”

Maßnahmen, die beim Verrichten von Qijām Al-Lail helfen

Ibn Qudama: Wisse, dass Qijām al-Lail schwer ist, außer für den, dem Allah Erfolg gibt, die Maßnahmen zu schaffen, die es erleichtern.

Diese Maßnahmen, die helfen, Qijām Al-Lail zu verrichten, sind die Folgenden – es gehören sowohl äußere Maßnahmen als auch der innere Zustand des Menschen dazu:

Äußere Maßnamen:

• Dass man nicht zu viel isst.

• Dass man sich am Tag nicht unnötig körperlich ermüdet.

• Dass man einen kurzen Mittagsschlaf hält.

• Dass man zeitig schlafen geht und nicht unnötig in der Nacht wach bleibt.

• Dass man es unterlässt, Sünden zu tun. Ibn Qudama berichtet, dass Ath- Thauri sagte: Mir ist fünf Monate lang das Qijam al-Lail abhanden gekommen aufgrund einer Sünde, die ich begangen hatte.

Innerer Zustand des Menschen:

• Dass man ein reines Herz gegenüber anderen Muslimen hat, d. h. kein Neid, Hass usw.

• Dass man keine Neuerungen in der Religion (arab. bida’) macht bzw. von solchen überzeugt ist.

• Dass man Abstand nimmt von übermäßigem irdischem Genuss.

• Dass man der Vorzüglichkeit von Qijām al-Lail gewahr ist.

• Dass man sich bewusst macht, dass das Leben kurz ist und man jeden Augenblick sterben kann.

• Dass man Allah, den Erhabenen, liebt und einen festen Iman hat, dass man mit Allah in vertrautem Gespräch ist, wenn man Qijam al-Lail macht,und man sich richtig bewusst macht, dass man vor Allah steht und Er einen sieht. Dies führt dazu, dass man Sehnsucht nach dem Qijam al-Lail bekommt. Abu Sulaiman sagte: “Die Leute der Nacht (d. h. diejenigen, die Qijām al-Lail machen) haben mehr Genuss in der Nacht als die Leute, die ihre Zeit mit irdischen Vergnügungen verbringen, wenn sie gerade ihren Vergnügungen nachgehen”.

Abul-’Aliyyah „Wir sahen es als eine große Sünde an, dass ein Mann den Qur’an lernt und schläft ohne etwas davon zu rezitieren (im Gebet).“ Al-Zuhd, von Imam Ahmad ibn Hanbal رحمه الله

Quelle: تزكية Tazkija-Charakterreinigung

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Das Urteil über das Verkaufen und Verwenden von Muskatnuss

 

Frage (Nr. 39408):

Wie lautet das Urteil über die Verwendung von Muskatnuss beim Kochen? Ist es erlaubt, ihn in Parfüm-Shops zu verkaufen oder nicht? Oder ist es harām, ihn zu essen und zu verkaufen, wie es bei Khamr (Alkohol) der Fall ist?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allāh.

Der Muskatnussbaum ist seit frühen Zeiten bekannt und seine Früchte wurden als Gewürz verwendet, welches den Speisen einen angenehmen Geruch verleiht sowie einen hervorragenden Geschmack. Die frühen Ägypter nutzen sie als Medizin bei Magenkrankheiten und um Blähungen zu vertreiben.

Der Muskatnussbaum erreicht eine Höhe von rund 10 Metern und ist immergrün. Seine Früchte ähneln Birnen und wenn sie reif sind, sind sie von einer harten Schale umhüllt. Diese Früchte sind bekannt als Muskatnuss. Sie werden in Gebieten am Äquator, wie Indien, Indonesien und Sri Lanka, angebaut.

Seine Auswirkungen sind denen von Haschisch ähnlich. Wenn er in großen Mengen genossen wird, hört der Mensch in seinen Ohren ein Geräusch, er leidet unter Verstopfung, hat Schwierigkeiten beim Urinieren, Angstzustände, Stress, möglicherweise eine Störung des zentralen Nervensystems und kann sogar sterben.

Hinsichtlich der Regeln darüber, waren die Gelehrten unterschiedlicher Ansicht und vertraten zwei Meinungen. Die Mehrheit der Gelehrten hat den Standpunkt, dass es harām ist, es in kleinen Mengen zu verwenden wie auch in großen Mengen. Andere sind der Meinung, dass es erlaubt ist, ein wenig zu verwenden, wenn es mit anderen Substanzen vermischt wurde.

Ibn Hajar al-Haytami (gestorben 974 a. H.) sagte über Muskatnuss: „Als es einen Disput darüber unter den Gelehrten von Haramayn und Ägypten gab und sie verschiedene Meinungen vertraten, ob es nun halāl ist oder harām, kam folgende Frage auf: Sagte irgendeiner der Imām oder ihrer Anhänger, dass es harām sei, Muskatnuss zu essen? Um die Antwort zusammenzufassen – wie deutlich von Scheikh al-Islam ibn Daqīq al-Eid gesagt wurde – es ist ein Rauschmittel. Ibn al-`Imād ging noch weiter und betrachtete Haschisch als damit vergleichbar. Die Mālikis, Schāfi`is und Hanbalis stimmten dem zu, dass es ein Rauschmittel ist, und sortierten es unter folgendem allgemeinem Text ein: „Jedes Rauschmittel ist Khamr und Khamr ist harām.“  Die Hanafis waren der Ansicht, dass es entweder ein Rauschmittel oder eine Droge ist, was beides den Verstand beeinflusst, und somit ist es auf jeden Fall harām.“

Siehe al-Zawājir `an Iqtirāb al-Kabā’ir (1/212) und al-Mukhaddirāt von Muhammad `Abd al-Mas`ūd (S. 90).

Während der achten Konferenz des medizinischen Fiqh – „Die islamische Sicht zu einigen gesundheitlichen Problemen – harām und unreine Substanzen in Lebensmitteln und Medizin“ – die in Kuwait zwischen dem 22. und 24. Dhu-l-Hijjah 1415 n. H. (22.-24. Mai 1995) abgehalten wurde, wurde gesagt: „Berauschende Substanzen sind harām und es ist nicht erlaubt, sie zu konsumieren, außer zu einem spezifischen medizinischen Zweck und in der von einem Arzt festgelegten Menge. Doch sie sind an sich rein (tāhir). Es ist nichts Falsches daran, Muskatnuss dazu zu verwenden, den Geschmack des Essens zu verbessern, in kleinen Mengen, die keinen Rausch oder Apathie verursachen.“

Scheikh Dr. Wahbat al-Zuhayli sagte: „Es gibt keinen Grund, warum eine kleine Menge Muskatnuss nicht verwendet werden sollte, um den Geschmack von Speisen, Keksen und Ähnlichem zu verbessern, doch eine große Menge ist harām, da es ein betäubendes Mittel ist.“

Doch um auf der sicheren Seite zu sein, sollten wir sagen, dass es nicht erlaubt ist, auch wenn es mit anderen Dingen vermischt oder nur in kleinen Mengen verwendet wird, denn „was in großen Mengen berauscht, davon ist eine kleine Menge harām.“

Es sollte angemerkt werden, dass es verboten ist, Muskatnuss – sowohl die Samen als auch das Pulver – in das Land der zwei Heiligen Moscheen (d. h. Saudi Arabien) zu importieren. Es ist nur zum Import gestattet, wenn es mit anderen Gewürzen in erlaubten Anteilen, nämlich nicht mehr als 20%, vermischt wurde.

Und Allāh weiß es am besten.

Islam Q&A


Meine Gnade überwiegt Meinen Zorn

Beschreibung: Wie sich die Gnade Gottes zeigt, sowie Beispiele von der Gnade des Propheten salla Allahu alaihi wa sallam und seiner Gefährten.

“Die Bereitwilligkeit zu vergeben und nicht zu bestrafen“ ist eine Definition, die häufig für das Wort Gnade verwendet wird, aber was bedeutet Gnade im Islam?

Mit dem Islam wurde der Gnade eine tiefere Bedeutung gegeben, die einen lebendigen Aspekt im Leben eines jeden Muslim schafft, denn er wird dafür belohnt, wenn er sie zeigt.

Gottes Gnade, die Er allen Seinen Geschöpfen erweist, können wir in allem erkennen, das wir betrachten: in der Sonne, die Licht und Wärme bereithält, und in der Luft und im Wasser, die für jegliches Leben notwendig sind.

Ein ganzes Kapitel im Qur´an wurde nach der göttlichen Eigenschaft Ar-Rahman oder „der Allerbarmer“ benannt. Auch zwei von Gottes Eigenschaften werden von dem Wort für Gnade abgeleitet. Es sind Ar-Rahman und Ar-Rahim, sie bedeuten „der Allerbarmer“ und „der Barmherzige“. Diese beiden Eigenschaften sind es, (mehr …)


Der Lohn einer Totenwaschung

Was ist der Lohn einer Person, die einen Verstorbenen für die Beerdigung vorbereitet?

Gepriesen sei Allah.

Wir kennen keinen saheeh Beweis, der darauf deutet, wie groß das Ausmaß der Belohnung desjenigen ist, der den Toten für seine Beerdigung vorbereitet, doch die Belohnung Allahs ist gewaltig. Derjenige, der das Totengebet für den Verstorbenen betet, bekommt dafür eine Qeeraat an Belohnung (eine Qeeraat gleicht der Größe des Berges von Uhud) , und jener der den Beerdigungszug begleitet, bis zur Beisetzung, bekommt zwei Qeeraat. Was denjenigen betrifft, der nach dem Lohn sucht, für die Vorbereitung des (mehr …)